Musiker an die Wand!

Klingelt das Architekturbüro Graft bei uns durch wissen wir meist schon beim Abnehmen des Hörers, dass ein besonders interessanter Auftrag auf uns wartet. Dieses Mal kamen die Berliner Ästheten*innen mit einem besonders kniffligen Problem zu uns: Eine Münchner Jugendherberge soll grundlegend saniert und ausgebaut werden. Mit ihrem Entwurf konnten die GRAFTies einen Wettbewerb des Landesverbandes Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks gewinnen.

Ein tolles Design! Und auch für die einzelnen Zimmer gab es bereits Ideen. So sollte besonders der Grundgedanke „Gemeinschaft erleben“ umgesetzt werden und - so ein besonderer Wunsch - das Thema „Musik“ in den Mittelpunkt gerückt werden; gern auch mit einer außergewöhnlichen Wandgestaltung. In einer ersten Präsentation mit einem entsprechenden und detailgetreuen 3D-Entwurf zeigte sich schon: des wird richtig guad!

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Mock-up?!

Doch bevor es richtig zur Sache geht, geht es erst einmal in einen Mock-up-Room. Ähnlich unseres Projekts in Belgrad wurde hier ein Raum vollständig und fast bezugsfertig hergestellt, bevor auch nur mit dem Bau der „richtigen“ Zimmer angefangen wird.

So zeigt sich, ob ein Entwurf auch abseits von PC-Monitor und Zeichenbrett Bestand hat und tatsächlich "funktioniert". 

 
 

Mehr als nur Fassade

Zudem schlugen wir noch eine einheitliche Beschriftung der Betten und Schränke in Form von Noten vor: so ist jedes Bett einem Schrankabteil zugewiesen und es gibt später weniger Verwirrung, hinter welcher Tür sich die persönliche Waschtasche befindet.

 

Zu den beeindruckenden Wandbildern entwerfen wir nun auch gestalterische Details für die Möblierung: Die Tische werden mit Informationen zu den gezeigten Künstlern bedruckt, ein QR-Code verweist auf eine Website, die auch gleich Musik und Tourdaten enthalten kann.

Wir finden:

des bassd!