Einträge in clients: Städte und Kommunen
"Was hast du jetzt?"  "Grün!"

Vorher:

 

"In der Pause liegt die Kraft"

Die älteste Gesamtschule in Neuss ähnelte nach einem Sanierungsmarathon wahrscheinlich so ziemlich jedem Bildungsinstitut in Deutschland. Lange, unpersönliche Flure. Weißgraue Funktionalität. Wir entwickelten ein Gestaltungskonzept, welches die Schüler aktiviert und inspiriert. 

Zudem dient die Farbgestaltung als Wegeleitsystem der besseren Orientierung im Schulgebäude. Eine Besonderheit dieser Schule ist, dass für die Haupt- und einige Nebenfächer jeweils ein Stockwerk zur Verfügung steht. Und die Begriffs-Wolken? Stellen wir uns gern als riesigen Spickzettel vor. :) 

 

"Was hast du jetzt?" 
"Blau!"

Wir verbanden mit diesem Projekt unsere Erfahrungen im Konzeptionieren eines Farbkonzepts und unseren Erfahrungen in der handwerklichen Wandbeschriftung. Zuerst wiesen wir in Abstimmung mit dem Direktorat jedem Fachgebiet und somit jeder Etage eine eigene Farbe zu.

Biologie = grün; Musik = gelb; Kunst = weiß; Physik = blau; Chemie = rot; usw.
Auf jeder Etage begrüßt zudem eine Wort-Wolke aus thematisch passenden Begriffen die Wissenssuchenden. So kann sich selbst ein eilig zum Klassenraum eilender Schüler auf das Thema besinnen.

 

Schnell! Die Pause ist gleich vorbei!

Die größte Herausforderung für Schüler- und Lehrerschaft (und somit auch für uns) war, dass die Sanierungs- und Malerarbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden mussten. Ein gewisser Zeitdruck war also gegeben. Durch unsere spezielle Technik der

 

Wandgestaltung mithilfe von Schablonen konnten wir unsere Einsatzzeit allerdings deutlich gegenüber den Erwartungen reduzieren. Und heute zählt „Ich habe den Klassenraum nicht gefunden!“ nicht mehr zur Ausredenpalette der Schüler an Neuss´ erster und ältester Gesamtschule.

„Die klare, freundliche Wandgestaltung wird von den Schülern und Lehrern rundum positiv angenommen. Das zeigt sich auch am sorgfältigen Umgang mit den Wänden. Der Graffiti-Schutz wird eigentlich nicht benötigt. Dabei färbt das Design kräftig ab: Die Farben flossen unlängst in unser Corporate Design ein und sind jetzt unter anderem im Logo unserer Schule, auf Stundenplänen und Drucksachen zu finden. Der größte Pluspunkt ist allerdings eine sehr angenehme Atmosphäre, was auch ehemalige Schüler bei Besuchen immer wieder anmerken. Ich möchte sagen, wir sind mit der Gestaltung unserer Räumlichkeiten regional und darüber hinaus wegweisend.“

- Achim Fischer, Schulleiter


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Putz & Gipskarton

Objekt
Lehrgebäude, Schule

 
Centre Sportif Luxemburg
 

CENTRE SPORTIF LUXEMBURG
Lasuren und Grafik auf Sichtbeton

 

Sichtbeton, Lasur und Grafik
Für diese Schule in Luxemburg haben wir Lasuren und Grafiken auf Sichtbeton aufgetragen. Lasuren sind eine enorme Herausforderung in der Umsetzung, da sie in mehreren Schichten aufgetragen werden und der Kipppunkt zwischen Durchsichtigkeit und Deckung genau stimmen muss.

Grafisches Konzept
Das grafische Konzept von Sabine Heine aus Rotterdam ist eine große Bereicherung für dieses Gebäude. Jede Form der Information und Wegeführung ist direkt auf den Sichtbeton lasiert. Die Gestaltung wirkt nicht nur äußerst sympathisch, sondern ist auch enorm hilfreich für die visuelle Struktur des Gebäudes.

 
 

prozess


Kunde
Centre Sportif Luxemburg

Partner / Design
Sabine Heine

Gebäudetyp
Schulgebäude
Innenraum

Technik
Betonlasuren
Farbmetrik
Schablonengrafik

Arbeitsdauer
15 Werktage

Fläche
200 qm

 
Einheitliche Uneinigkeit würden wir sagen

"Es FÜGT SICH zusammen..."

Grundidee für diesen Wettbewerbsbeitrag ist es, einen Ort zu schaffen an dem multisensorisch erfahrbar wird, dass die deutsche Wiedervereinigung ein langwieriger, schwieriger und anhaltender Prozess ist und die friedliche Revolution ein erlebtes Weltwunder darstellt. Ein Ort von internationaler Strahlkraft soll

entstehenund den Weg zu Einigkeit und Recht und Freiheit widerspiegeln. Im Symbol der Kugel sind die einzelnen Trümmerteile vereint und bilden ein beeindruckendes Bauwerk welches das perfekte Ganze verkörpert und den optischen Beweis antritt, dass komplexe Dinge durchaus eine Einheit bilden können.


Leistungsphasen
Entwurf

Objekt
Denkmal, Mahnmal, Skulptur

Ist das echt? Nein gemalt!

Stromlinien

Wie schön wäre es, wenn unsere Städte aussehen würden wie in Kinderbüchern und Comics? Ein Wasserwerk hat gut erkennbar einen Wasserhahn auf dem Dach und die Post ist knallgelb. Das Kundenzentrum der Stadtwerke in Cottbus war bis zu unserem Einsatz ein gut verstecktes Gebäude an einer der Hauptverkehrsadern der Stadt.
 

Man musste schon genau schauen, um den Eingang zu finden. Wenn man denn vorher die Adresse gegoogelt hat. Heute ist "das Haus mit der Steckdose" auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und wird sogar als Treffpunkt benutzt- auch von Menschen, die ihren Strom nicht von den Stadtwerken beziehen. 

Fotorealismus par excellence

Der auffällige Gebäudevorsprung über dem Haupteingang erinnerte uns in seinem Format sofort an eine typische DIN-Schalter/Dosen-Installation. Da wir bereits bei ähnlichen Projekten Erfahrungen mit der Wirkung stark überdimensionierter Motive sammeln konnten,  war die Grundidee schnell gefunden. Die bis dato schmucklose Fassade sollte klar erkennbar machen, was sich hinter ihr befindet. Allein für die Illusion mussten wir tief in die Trickkiste greifen. Zuerst bestimmten wir den

perfekten Ort, der für das Betrachten der Malerei am besten geeignet schien. Auf diesen fiktiven Beobachtungspunkt bezogen sich nun unsere Berechnungen für den perfekten Bildwinkel. Doch erst mit einem detaillierten 3D-Modell konnten wir diesen Punkt auch so vergrößern, dass das Motiv von fast allen Seiten die plastische Illusion erzeugt, die es ausmacht. Heute ist die fotorealistische Wandmalerei an der Fassade auch  von der Straße aus gut zu erkennen und wirkt von allen Seiten.


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
klassische Wandmalerei auf Strukturputz

Presse
MAZ

 
Mauergedenkstätte Berliner Mauer
 
 

"Komm, wir machen rüber!"

Die Gedenkstätte Berliner Mauer wird um eine dauerhaft zugängliche Open-Air-Ausstellung auf dem ehemaligen Mauerstreifen an der Südseite der Bernauer Straße erweitert. Die letzten Häuser der ehemaligen Ostzone am Rande der früheren Mauer erinnern

nun an ihren Giebelwändenan die Ereignisse rund um die Bernauer Straße. Zu diesem historischen Ort wurden die entsprechend historischen Bilder ausgewählt und mittels der von uns entwickelten Streifenrastertechnik monochrom auf die Wände aufgetragen. 

 

Fotos auf Wände "drucken"

Die Streifenraster sorgen mit einem optischen Trick für einen wahren WOW!-Effekt. Denn eigentlich enthält das aufgetragene Motiv keinerlei Grauabstufungen wie im Titelbild dieses Beitrags gut zu sehen ist. Erst mit größerem Abstand "verschwimmen" die einzelnen Linien vor dem Auge zu einem echten Bild.

So können wir aus fast jeder Vorlage ein gigantisches Wandbild erzeugen- ganz ohne vergrößerte Pixel-Artefakte oder Bildrauschen- auf fast jeder Oberfläche. Dieser Vorgang geht übrigens so schnell, dass wir intern von "Wände bedrucken" sprechen. Bei diesem Projekt kamen unsere Linien-Grafiken erstmals zum Einsatz.

 

Kunde  
Stiftung Berliner Mauer

Fotos / Ausführungsplan
Strauss & Hillegaart GmbH

Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schabloniertes Rasterbild auf Strukturputz

 
Neues Domviertel in Magdeburg
 

Wandmalerei in Hinterhöfen
Blockadewirkung aufheben!

 
 

Probleme
Während des Balkon-Frühstücks auf die Magdeburger Innenstadt schauen? Ohne Parkhaus wäre die Sicht der neuen, hochpreisigen Apartments der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg durchaus frei gewesen. Stattdessen: eintöniges Brandschutzmauer-Grau vor der Nase.

Problemlösungen
Der Bauherr beauftragte uns daher mit einer so klaren wie kniffeligen Vorgabe: Harmonie zwischen Baukörper und Natur herstellen und die Sicht mit einem interessanten und zugleich zeitlos-angenehmen Wandbild verbessern.

 

Entwurfsfindung
Gegenwart, Natur und Vergangenheit

 
 

Strategie gegen Eintönigkeit
Die räumliche Nähe der Brandschutzmauer zu den Apartments erforderte einen gestalterischen Drahtseilakt. Das Wandbild durfte nicht zu dominant sein und nicht zu abstrakt. Eine Prise Zeitlosigkeit und Realismus sollte den Sehgenuss auch nach vielen Frühstücken sicherstellen.

Rezepte gegen Eintönigkeit
Die Zutaten hatten wir also, nun musste das perfekte Rezept gefunden werden. Dafür richteten wir eine Skala ein, mit der wir ein Gleichgewicht zwischen den einzelnen Elementen und ihrer Wirkung erreichen konnten. Geeignet erschien uns dafür ein Bezug zum Ort. Auf Entdeckungstour im Stadtarchiv fanden wir ein wunderbares Bild der historischen Altstadt.

 

1. Die passenden Mittel finden

 

2. örtliche Bezüge herstellen

3. historische Bezüge herstellen

 

Die Ausführung
Wandmalerei auf Sichtbeton

 

Optische Tricks
Einen bestehenden Grünstreifen am Fuß der Mauer führten wir im Bild mit dem üppigen Blattwerk eines Baumes weiter. Von Hand wurden die Schablonen für das halbdurchlässige Rasterbild von Baum und Altstadt über die gesamte Fläche geklebt. So ergab sich ein dreistufiges Gesamtbild.

Wandmalerei
Die erste Stufe waren die Fluchtlinien der neuen Apartments, die zweite war das Rasterbild des Baumes. Die dritte Stufe bildete das halbtransparente Rasterbild der alten Innenstadt. Diese subtil gehaltene Kombination aus Gegenwart, Natur und Vergangenheit dürfte den Bewohnern auch nach vielen Jahren noch schmecken.

 
 
 

Kunde
Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg

Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schabloniertes Rasterbild auf Sichtbeton

Fotos
Strauss & Hillegaart GmbH

Team
Markus Hillegaart
Thomas Strauss
Philipp Kast
Dirk Hiekel
Michael Herrmann
Alexander Lehmann
Kevin Szonn

 
Pücklers Blick

Draussen zuhause

Fürst Pückler ist eine herausragende Persönlichkeit der Cottbuser Geschichte und wurde von uns in einer Wandbild-Trilogie im Herzen der Stadt verewigt. Die überdimensionalen Fassaden geben interessante Einblicke in historisches

Wohnumfeld und zeigen den „Gartenfürst“in drei wichtigen Lebensphasen. Original-Bildmaterial der Nachfahren Fürst Pücklers diente als Grundlage für diese Collagen der Zeitgeschichte, die durch viele kleine Details immer wieder neue Einblicke gewähren. 


Die Schönheit des Vergangenen

Überdimensionale Wandbilder sind ein ideales Medium um interessante Momente und Situationen darzustellen, die in diesem scheinbar „eingefrorenen“ Zustand mit der Umwelt interagieren. Uns inspirierte die Schönheit des Vergangenen in Form von offensichtlich benutzten Wohnräumen in denen ein Sammelsurium von historischen Möbeln, Gemälden und technischen Geräten zu entdecken ist. Aus der Grundidee, das Innere Wohnumfeld nach außen zu kehren, entstanden unterschiedliche Entwürfe, die mit einfachen Ornamenttapeten begannen und mit kompletten Ausschnitten aus Wohnsituationen endeten.

Es war verblüffend zu erkennen, um wie viel interessanter die Bildaussagen wurden, je mehr Fehlstellen und Abnutzungserscheinungen eingearbeitet wurden. Historische Portraits des Fürsten Hermann von Pückler, die ihn in unterschiedlichen Phasen seines Lebens zeigen, bilden die lokalen Bezugspunkte.  Fürst Pückler altert von Bild zu Bild und gewinnt dabei immer mehr an Ausdruck. Werk und Leben des Fürsten Pückler zeigen auf beeindruckende Art und Weise, welche Wirkung Multikulturalität und globales Denken schon vor über hundert Jahren hatte. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen!


Wenn der letzte Schleier fällt...

Das Projekt begann im August 2010 mit der Präsentation der ersten Entwürfe. Man einigte sich daraufhin ziemlich schnell auf eine Gestaltungsrichtung und begann mit der Ausführungsplanung zum Mai 2011. Vor den Augen der Öffentlichkeit durch Planen versteckt, begann am 2. Mai 2011 die schweißtreibende Arbeit an den drei Wandbildern. Schicht für Schicht wurden die unterschiedlichen Bildelemente von hinten nach vorn aufgetragen. Dabei kamen unterschiedliche Arbeitsgeräte wie Pinsel, Farbrolle und Spritzpistolen zum Einsatz. Die Wahl des Arbeitsgerätes hängt unmittelbar mit dem gewünschten Bildeffekt zusammen. Einige Teile des Bildes

verlangen nach Pinselstrichen, andere nach glatten, gespritzten Farbverläufen. Im Grunde handelt es sich bei diesen Wandbildern um Bildcollagen die nach einem festgelegten Ablaufplan auf die Wände übertragen werden. Die einzelnen Farbtöne werden digital von dem Originalentwurf eingemessen und bemustert. Erst durch diese Vorgehensweise ist es möglich, ein hohes Maß an Originalgetreue sicherzustellen. Die große Schwierigkeit besteht darin, überdimensionale Wandbilder zu erarbeiten und die durch die Gerüstplanen verborgene Fernwirkung zu erahnen. Es erfordert ein hohes Maß an Phantasie und Erfahrung hierbei die Übersicht zu behalten. 


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
mineralische Farbe auf WDVS (Wärmedämm- Verbundsystem)

Objekt
städtisches Mietshaus


 
Running Gag

Fair Laufen


Dieses Farbkonzept ging als Gewinner eines Wettbewerbs hervor und verbindet höchst unterschiedliche Gestaltungsideen miteinander. Zum einen werden Komponenten illusionistischer Malereien eingearbeitet, zum anderen zieht sich ein Band verschiedenartiger Rot-Nuancen um das Gebäude. Diese Gestaltung veredelt den vormals betont monoton erscheinenden Strukturputz, und fordert seine Betrachter geradezu zum Entdecken anderer, neuer Perspektiven heraus.


Leistungsphasen
Entwurf

Technik
3D-Rendering

Objekt
Sporthalle

 
Technologiezentrum Neuss

Kopf in den Wolken?

Dieses Thema haben wir für unterschiedliche Bereiche das TZG umgesetzt. Durch jede Etage führt ein Wolkenband, welches für angenehme Stimmung sorgt. Unternehmer und deren Geschäftspartner haben nun aus vielen Perspektiven einen freien Blick.

Der Umbau eines alten Stadthauses in Neuss sowie die geplante Umnutzung als Technologiezentrum, verlangten nach viel frischem Wind und einem modernen Gestaltungskonzept. Der Blick zum Himmel beflügelt Menschen immer wieder, Ideen größer zu denken, grenzenlos und visionär zu arbeiten.


Kunde    
TZG Neuss

Partner   
PPM GmbH

Fotos
Strauss und Hillegaart GmbH 

Kategorie
Fassadenbeschriftung
Rasterbilder

Leistungsphasen
Entzwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe und Vinylfolie auf Trockenbau und Glas

Objekt
Bürohaus, Stadthaus, Glasfassade

 
Tierpflegerin gesucht!

ES SIND TIger in der STadt

Der Cottbuser Tierpark gehört neben dem Branitzer Park zu DEN touristischen Anziehungspunkten der Stadt. Trotzdem kann der Park ohne Sponsoren und dem Förderverein kaum überleben. Mit letzterem entwickelten wir ein stadtweites Werbekonzept um zwei riesige Wandbilder, die nun dauerhaft für den Tierpark werben sollen.
 

Um einen wahren Hingucker zu schaffen, entwickelten wir das leicht provokante Motiv der fleißigen Dame, die einem Tiger bei der Streifenpflege hilft. „Tiger Lily“, wie sie von den Cottbusern getauft wurde, erregt seit ihrer Entstehung an der Bahnhofsstraße Ecke Berliner Straße (einem Dreh- und Angelpunkt im innerstädtischen Verkehr) viel Aufmerksamkeit. Mit Erfolg, wie man hört. Die Besucherzahlen steigen seitdem jährlich an.


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Klassische, schablonierte Wandmalerei

Vorsicht: Kletternde Elefanten

"Komm hoch, die Aussicht ist herrlich."

Sinkende Besucherzahlen und steigende Kosten bescherten dem Cottbuser Tierpark eine sorgenvolle Zeit. Ohne Sponsoren und dem rührigen Förderverein könnte sich das touristische Highlight in Cottbus kaum über Wasser halten. Wir folgten dem Notruf des Fördervereins und schufen zwei Werke, welche die Cottbuser wieder daran erinnern sollen, dass sie einen wunderschönen Tierpark direkt in der Stadt haben.

Besucher der Stadt sollten aber ebenso auf diesen schönen Ort aufmerksam gemacht werden. Weil aber "normale" Reklame nicht unser Ding ist, haben wir auch hier wieder mit einem Schmunzeln entworfen und die beiden Elefanten in eine außergewöhnliche Situation gebracht. Wieder entstand so eine Wegmarke an einer der Cottbuser Hauptachsen, die jedem Besucher ins Auge fällt. Übrigens steigen seit einiger Zeit die Besucherzahlen im Tierpark. 

Zukunftsbahnhof Cottbus
 

Zukunftsbahnhof COTTBUS
Die Umgestaltung von öffentlichen Gebäuden

 

Bestandsaufnahme
Als wir uns Mitte 2019 für das Projekt Zukunfts-Bahnhof Cottbus bewarben, fanden wir einen diffusen Ort vor, der nach Ordnung und neuer Struktur verlangte. Der Bahnhof war gestalterisch in die Jahre gekommen und sollte mit kleinem Budget aufgewertet werden. Jedes Ladengeschäft hatte seine Logos irgendwo platziert, manchmal auch über dem des Vormieters. Chaos pur! Das musste unbedingt angegangen werden.

 
 

Der Bahnhof 1978

Der Bahnhof nach 1993

Foto: S&H

 

Ordnung durch Design & Farbe
Wir fanden es spannend eine Neuauflage der historischen Gestaltung zu inszenieren und mit zeitgenössischen Ideen zu verbinden. Die Unordnung der gewachsenen Strukturen sollte durch neue Farben und Grafikdesign sortiert werden. Das Verändern der Farben ist handwerklich relativ simpel, macht jedoch einen extremen Unterschied aus. Genau das Richtige für dieses Projekt!

 

Foto: S&H

 

Das Tor zur Stadt
Die Gestaltung der Ostfassade

 

Rezept: Grafik der 70er + Farben des Ortes
Die Gestaltung der Ostfassade verbindet das Streifen-Design der 70er Jahre mit einer Mischung aus Wolken und dem Rot der Deutschen Bahn. Das Ergebnis ist ein frisches neues Design, dass weithin sichtbar einen neues Wahrzeichen der Stadt ist.

300 handgemalte Rechtecke
Das gesamte Wandbild besteht aus 300 Einzelflächen die mit 36 verschiedenen Farben, die direkt auf die Fassadenelemente lackiert wurden.

 
 

Das Konzept im Innenraum
Die Farben der Stadt Cottbus

 
 

Lokale Motive & Bahn
Das man in Cottbus ist soll man auch spüren! Cottbuser Motive ziehen sich wie ein roter Faden durch den Bahnhof, werden jedoch teilweise abstrakt dargestellt und sollen vor allem atmosphärisch wirken.
Im Empfangsbereich werden die Farben des Branitzer Parks und des Spreewaldes aufgenommen. Zu den Bahnsteigen hin vermischen sich die lokalen Farben mit denen der Deutschen Bahn, ICE und Regionalexpress.

 

Die Entwicklung der Motive

 

Der Masterplan für Farbe & Grafik

 

Projekt 265
Zukunftsbahnhof Cottbus

Kunde
Deutsche Bahn AG

Partner
C4 Berlin

Gebäudetyp
Bahnhofsgebäude
Fassade

Leistungsphasen
Farbkonzeption
Farbgestaltung
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort




Technik

Pixelgrafik
Wandmalerei auf Ethernit Fassade

Materialien
Ethernit
Acryl-Lack

Arbeitsdauer
30 Werktage

Fläche
1500 m²

 

Weitere Projekte mit Streifen und Pixeln: