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"Was hast du jetzt?"  "Grün!"

Vorher:

 

"In der Pause liegt die Kraft"

Die älteste Gesamtschule in Neuss ähnelte nach einem Sanierungsmarathon wahrscheinlich so ziemlich jedem Bildungsinstitut in Deutschland. Lange, unpersönliche Flure. Weißgraue Funktionalität. Wir entwickelten ein Gestaltungskonzept, welches die Schüler aktiviert und inspiriert. 

Zudem dient die Farbgestaltung als Wegeleitsystem der besseren Orientierung im Schulgebäude. Eine Besonderheit dieser Schule ist, dass für die Haupt- und einige Nebenfächer jeweils ein Stockwerk zur Verfügung steht. Und die Begriffs-Wolken? Stellen wir uns gern als riesigen Spickzettel vor. :) 

 

"Was hast du jetzt?" 
"Blau!"

Wir verbanden mit diesem Projekt unsere Erfahrungen im Konzeptionieren eines Farbkonzepts und unseren Erfahrungen in der handwerklichen Wandbeschriftung. Zuerst wiesen wir in Abstimmung mit dem Direktorat jedem Fachgebiet und somit jeder Etage eine eigene Farbe zu.

Biologie = grün; Musik = gelb; Kunst = weiß; Physik = blau; Chemie = rot; usw.
Auf jeder Etage begrüßt zudem eine Wort-Wolke aus thematisch passenden Begriffen die Wissenssuchenden. So kann sich selbst ein eilig zum Klassenraum eilender Schüler auf das Thema besinnen.

 

Schnell! Die Pause ist gleich vorbei!

Die größte Herausforderung für Schüler- und Lehrerschaft (und somit auch für uns) war, dass die Sanierungs- und Malerarbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden mussten. Ein gewisser Zeitdruck war also gegeben. Durch unsere spezielle Technik der

 

Wandgestaltung mithilfe von Schablonen konnten wir unsere Einsatzzeit allerdings deutlich gegenüber den Erwartungen reduzieren. Und heute zählt „Ich habe den Klassenraum nicht gefunden!“ nicht mehr zur Ausredenpalette der Schüler an Neuss´ erster und ältester Gesamtschule.

„Die klare, freundliche Wandgestaltung wird von den Schülern und Lehrern rundum positiv angenommen. Das zeigt sich auch am sorgfältigen Umgang mit den Wänden. Der Graffiti-Schutz wird eigentlich nicht benötigt. Dabei färbt das Design kräftig ab: Die Farben flossen unlängst in unser Corporate Design ein und sind jetzt unter anderem im Logo unserer Schule, auf Stundenplänen und Drucksachen zu finden. Der größte Pluspunkt ist allerdings eine sehr angenehme Atmosphäre, was auch ehemalige Schüler bei Besuchen immer wieder anmerken. Ich möchte sagen, wir sind mit der Gestaltung unserer Räumlichkeiten regional und darüber hinaus wegweisend.“

- Achim Fischer, Schulleiter


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Putz & Gipskarton

Objekt
Lehrgebäude, Schule

 
A10 Center Wildau

Berlin Skyline

Das A10-Center in Wildau bei Berlin gehört zu den renommiertesten Shopping Malls in der Region Berlin/ Brandenburg. Der Triangel-Erweiterungsbau, entworfen von einem US-amerikanischen Designbüro, bot uns die Gestaltung von rund 4000 m² Fassade. 

Es ist das Logo desA10-Centers sowie dieBerliner Skyline in Form des Scherenschnitts, die den Besuchern die langen Laufzeiten durch Schauen und Entdecken verkürzen und das Gelände aus der Ferne zu einer Art „Einkaufsdenkmal“ machen.

 

vorher

nachher


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schablonierte Wandmalerei
Reinacrylat- Fassadenfarbe auf Putz und Porenbeton
 


Kosten

Werbewirkung

 

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Fassadengestaltung auf Putz & Beton

Axel Springer Berlin
 

Axel Springer Neubau Berlin
Das blauste Blau der Welt !?

 

Ein Wandbild für Axel Springer
Eigentlich hatte sich der Springer-Verlag ein Wandbild des jungen Axel Springer für sein neues Headquarter in Berlin gewünscht. Überlebensgroß sollte er auf dem Sichtbeton des von Rem Koolhaas entworfenen Gebäudes prangen. Dann kam alles anders.

Das halbe Erdgeschoss in Blau?
In ersten Gesprächen verschob sich der Fokus auf eine spannende Aufgabe in einem anderen Bereich. Im Erdgeschoss lauerte eine Wand, die das Innere des Neubaus vom Haupteingang und Foyer bis zu den Speisesälen durchmisst.

 

Unterschiedliche Materialien zusammenfassen
Diese Wand hat es buchstäblich in sich, da sie die unterschiedlichsten Bauelemente wie Sichtbeton, Trockenbau, Holz, Türen und Einbauschränke vereint. Um hier eine Klammer zu schaffen, die sämtliche Materialitäten und das Innerste des Hauptgebäudes ästhetisch zusammenhält, sollte ein Kunstwerk in der Unternehmensfarbe Blau her.

Ein Blau zum „versinken”
Es gibt Hellblau und es gibt Dunkelblau. Und dann gibt es ein Blau, in das wir immer weiter versinken, je länger wir es betrachten. Genau dieses Blau haben wir gesucht – und gefunden. Aber damit ging die Reise erst so richtig los.


 
 

S&H FarbrezepturEN

Handgemischte Farben mit „Super-Pigmenten”


Das Superpigment
Das Pigment, das wir für unser Blau gefunden haben, ist extrem weit von den bekannten Standardfarbtönen entfernt. Die Spektralanalyse zeigt: Unser Springer-Blau kreist wie ein Mond um die übrigen Farben der Farbhersteller.

Warum wir manchmal Farben selber mischen
Mit Wandfarbe ist es wie mit guten Cocktails, das Mischungsverhältnis muss stimmen. Bei handelsüblicher Farbe liegt es meistens bei einem Teil Pigment zu 100 Teilen Bindemittel – und meist wird nicht nur eine Art Pigment verwendet. Für das gewünschte Springer-Blau musste es allerdings „etwas” purer sein.


200kg Farbe
Im Verhältnis 1 zu 1 wurden vor Ort 100kg Pigmente zu 200kg Farbe vermischt und mit der Rolle mehrmals in 250m² Wandfläche einmassiert. Der Mischungsprozess wurde täglich wiederholt, um immer frisches Material zu haben. Aufgrund der wenigen Zutaten lassen sich selbstgemischte Farben nicht so lange lagern wie Industrieprodukte.

Putzstruktur
Um das Blau noch durchdringender zu machen, haben wir in Abstimmung mit den Architekten eine spezielle Putzstruktur erarbeitet. Wie beiläufig draufgeworfen sollte sie wirken und war dabei doch präzise austariert. Noch vor dem Putzauftrag arbeiteten wir kleine „Fundamente” für das Leitsystem ein. Auf diese wurden zum Abschluss Edelstahlbuchstaben aufgebracht.

 
 

Projekt 257
Axel Springer Blue Walls

Kunde
Axel Springer SE

Materialien
Strukturputz
Acryl Bindemittel
PU Bindemittel
Farbpigmente

Arbeitsdauer
30 Werktage

Gebäudetyp
Bürohaus
Innenraum
Fassade

Partner
OMA Rotterdam

Leistungsphasen
Farbkonzeption
Farbgestaltung
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Fläche
250 m²

Technik
Putzarbeiten
Farbmetrik
Fassade

 

Bei Bayer findet man den richtigen Weg.
 

"Louis Beton"

Die einfachsten Ideen sind häufig die besten. Warum also nicht die naheligende Idee umsetzen und das Treppenhaus eines Chemiewerks mit dem aufgeräumten Muster des Periodensystems verzieren? Somit steht das klare Design im krassen Kontrast zum technischen Wirrwarr des fast 100 Jahre alten Industriebaus und erinnert ein wenig an die Muster einer berühmten Modemarke.

Besonders bei den Mitarbeitern kam dieser Entwurf gut an, haben doch die meisten eine Ausbildung im Bereich Chemie abgeschlossen. Der Neubau des Treppenhauses wurde im Zuge einer Generalsanierung durchgeführt, bei dem wir zudem den Hauptgiebel des Gebäudes gestalteten. Dieser steht mit seiner floralen Gestaltung ebenfalls im Kontrast zum Treppenhaus. Erst der Zweck des Gebäudes verbindet beide Designs. 

außen wie innen: Klarheit

Besonders im Innenraum kommt das Muster zur Geltung, verdeckt es doch kaum den hellen Sichtbeton und leitet so genügend Tageslicht in den Innenraum. Zudem mussten wir uns mit der Gestaltung innen nach besonderen Vorgaben richten. So durften sicherheitsrelevante Beschriftungen nicht "überspielt" sondern mussten vielmehr hervorgehoben werden.

Außerdem richtet sich ein Industriegebäude nicht nach den Regeln eines Bürogebäudes. Etagen im klassischen Sinne gibt es kaum, da der Innenraum des Gebäudes für die Produktionsstraßen konzipiert wurde. Mit einem "Meterband" wird der Mitarbeiter aber immer informiert, auf welcher Höhe im Gebäude er sich gerade befindet. So wird die Orientierung deutlich vereinfacht. Und es sieht auch noch unschlagbar aus. 


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schabloniertes Rasterbild auf Sichtbeton

 

Belgrad - Hotel "Old Mill"
 

Historie & DESIGN

Als eines der ersten Designhotels einer Hotelkette in Serbien kommt dem Radisson Blu-Hotel „Old Mill“ in Belgrad eine Vorreiterrolle zu. Die Berliner Architekten von GRAFT stellten sich der Herausforderung der schwierigen historischen Situation in der Belgrader Innenstadt: Neues sollte geschaffen werden, ohne alte Substanzen vollends verschwinden zu lassen. So kam es beim Bau des „Old Mill“ auf eine Melange aus Historie und zeitgenössischem Design an.

Am Standort einer alten Dampfmühle aus dem 19. Jahrhundert, die einen Großteil der Stadt lange Zeit mit Energie versorgte und dann einem Feuer zum Opfer fiel, wurde ein besonderes Vorhaben umgesetzt. Die erhaltenen Grundmauern und historischen Überbleibsel des Gebäudes wurden abgetragen und mit größter Sorgfalt erneut errichtet und in das nun herrschende Gebäudeensemble eingefügt. Im Interieur sollte sich die historische Substanz wiederfinden, ohne einen Eindruck von negativem Konservativismus aufkommen zu lassen.

 

 

MAKING OF:

 

SPIEGEL IN DIE VERGANGENHEIT

Unterstützend zum Design der einzelnen Hotelzimmer, welches einer modernen Linie folgt und die Historie des Gebäudes in der Auswahl der verwendeten Materialien widerspiegelt, wollten wir gemeinsam die Geschichte des Hotels erzählen. Trotz modernstem Look soll dem Besucher bewusst sein, wo er sich befindet. Das „Wann“ allerdings soll vor den Augen des Betrachters verschwimmen. 

Wir zeigen also in einer Art Spiegelung des Hotelzimmers Bestandteile der alten Mühle, als dieses Gebäude noch unerlässlich für die Energiegewinnung der Stadt war. In einer zweiten zeitlichen Ebene wachsen allerdings Bäume und weitere Pflanzen in das Zimmer hinein- ein Hinweis auf die lange Zeit, in der die Alte Mühle als Ruine überwuchert wurde. 

Meinung der Macher

Foto: Pablo Castagnola

"Wir waren von Anfang an von der Frische, Professionalität und der optimistischen Can-Do-Mentalität von S+H begeistert. Mit ihrer Arbeit lassen sich unsere szenografischen Konzepte hervorragend vervollständigen. Wir empfehlen sie daher oft weiter. Strauss & Hillegaart haben uns in der Vergangenheit außerdem sowohl während unserer Gastprofessur an der RWTH Aachen als auch bei unseren aktuellen Biennale Aktivitäten unterstützt. Ihre Bereitschaft, mit ihren Beiträgen auch einen kulturellen Mehrwert zu schaffen, rechnen wir Ihnen hoch an." 

- GRAFT-Gründungspartner: 
Thomas Willemeit, Wolfram Putz, Lars Krückeberg (v.l.n.r.)

 

 

30.000 Streifen

Wir entschieden uns für die Umsetzung der über 240 Wandbilder in den Zimmern und den riesigen Motiven in der Business-Lounge für unser, zum Patent angemeldeten, Rasterbild-Verfahren. Dabei wird per Schablonen-Technik ein Bild auf die vorbereitete Sichtbeton-Wand aufgetragen. Dieses Bild wiederum besteht einzig aus Linien, welche erst mit wachsendem Abstand zur Wand ein Motiv offenbaren. Hintergrund dieses Effekts ist eine Art Überlistung des Hirns, welches meist nur Anhaltspunkte benötigt und fehlende Bildelemente „hinzurechnet“.

Die Vorteile liegen auf der Hand: von Nahem betrachtet bietet sich dem Betrachter ein interessantes, abstraktes Muster. Erst mit etwas Abstand betrachtet erschließt sich das Motiv und somit auch der „Kniff“ des gespiegelten Zimmers. Durch die Wahl der Farbe des Rasterbildes, welche im selben Ton gehalten wurde wie der verwendete feinporige Sichtbeton, wird eine Balance zwischen stilprägenden Element und zeitloser Grafik geschaffen, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.



 


Leistungsphasen
Entwurf mit Graft Berlin
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schabloniertes Rasterbild auf Sichtbeton

Presse
Lausitzer Rundschau

 
EEZ Aurich

"Energie!"
- Cpt. James T. Kirk

Das Energie-, Bildungs- und Erlebnis-Zentrum (EEZ) in Aurich eröffnete 2015 die Ausstellung ENERGIE.ZUKUNFT. In einer wahren Erlebniswelt erfahren kleine wie große Besucher alles über die Themenbereiche: Was ist Energie; Energie aus Sonne, Wind, Wasser und der Erde; Klassische Energiekonzepte und Herausforderungen der Zukunft.


 

Diese Themenbereiche sollten optisch voneinander getrennt werden. Unser Partner Impuls-Design schlug dafür ein Innenraumkonzept aus verschiedenfarbigen Kreisen vor. Der Besucher soll so unbewusst durch die Ausstellung geleitet werden und anhand der Farben schnell erkennen können, in welchem Themengebiet er sich gerade befindet. 

"Störe meine Kreise nicht!"
- Archimedes v. Syrakus

Das wichtigste Qualitätsmerkmal unserer Arbeit in diesem Hause in Aurich ist natürlich die Haltbarkeit. Bei geschätzten 110.000 Besuchern pro Jahr muss eine Fußbodengestaltung ein enormes Durchhaltevermögen beweisen. Wir bewiesen schon mit unseren Projekten KU64 & KU65 sowie dem Skoda Pavillon große Erfahrungen mit haltbarer Fußbodengestaltung und waren so erste Wahl für die Umsetzung dieses anspruchsvollen Projekts. 
 

"Wo gehts lang?"
- kein EEZ-Besucher
 

Neben der Fußbodengestaltung führt den Besucher auch ein ausgeklügeltes Leitsystem durch die Ausstellung. Auch hier war eine perfekte technische Umsetzung und eine lange Haltbarkeit gefragt. Eine unserer leichtesten Übungen. Mit einer speziellen Schablonentechnik konnten wir auch hier punkten. 
 

 

Offizielles Referenz-Video von Impuls-Design


Ausführungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik:
Polyurethan auf Estrich
Acrylfarbe auf Gipskarton

Expo 2000

32.000 Zeichen gesetzt

Das internationale Medienunternehmen Bertelsmann präsentierte sich auf der EXPO 2000 mit einem eigenen Pavillon. Wir wurden beauftragt die Hausflure dieses Pavillons typographisch zu gestalten. Mit dem Abschluss dieser Arbeit

waren rund32.000 Schriftzeichen mit handelsüblicher Wandfarbe angebracht. Über eine Million Besucher konnten der Gestaltung nichts anhaben. Ein Grund mehr, sich für echte Farbgestaltungen am Bau zu entscheiden.


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Putz & Holz

Objekt
Ausstellung
Pavillon-Bau

 
Folge dem Blauen Teppich!

Wo ist der Eingang?!

Was tun, wenn nach einer umfangreichen Sanierung der Weg in das eigene Haus nicht zu finden ist? Dieses Problem hatte auch das Lensing Medienhaus in Dortmund: der wichtige Eingang für Mitarbeiter und (noch wichtiger) für Tagungsgäste und Geschäftspartner liegt etwas „versteckt“ auf einem Hinterhof. 

Dieser ist nur von der belebten Silberstraße aus zu erreichen. Das für die Sanierungen zuständige Planungsbüro Rainer Pfromm bat uns um eine Lösung für ein schlüssiges Wegeleitsystem, welches sich optisch gegen die Werbebotschaften der Einkaufsmeile durchsetzt.    

 

Wie?!

Der Blaue Teppich

Wir nutzten unsere Erfahrungen mit Fassadenbeschriftungen und deren Wirkung, um einen ersten optischen „Köder“ auszulegen: die ca. 2m große Hausnummer wurde prominent am Eingang geplant. Somit wurde der Eingang zum Hinterhof sichtbarer gemacht.
Doch das war uns nicht „Strauss und Hillegaart“ genug.

Wir experimentierten in 3D-Modellen mit verschiedenen Leitsystemen bis unser künstlerischer Leiter Thomas Strauss auf die Idee kam, dem Hinterhof mehr Persönlichkeit und einen Eyecatcher zu geben, der auch von der Straße aus zu sehen ist: eine 7m hohe Skulptur, ähnlich des „magischen Wasserhahns“. Eine überdimensionale Farbdose sollte einen nicht endenden Strom von cyan-blauer Farbe auf den Boden gießen und damit einen „blauen“ Teppich formen, der direkt zum Eingang führt.

 
 

Unser Ziel: Glückliche Kunden

Ich freue mich jeden Morgen über den blauen Teppich zu gehen. Abends hat es dann schon fast eine romantische Anmutung, den Farbteppich bis zur Farbtonne abzuschreiten. Fast filmreif. Vor allem für unsere Kunden ist es ein schöner Blickfang und Wegweiser. Die Pförtnerin sagt dann einfach: ‘Folgen Sie einfach dem blauen Teppich bis zum Haupteingang.’
Die Zusammenarbeit war übrigens kreativ, zügig und professionell. Wenn wir einen neuen Farbteppich legen, dann gerne wieder mit Strauss & Hillegaart.
— Stephanie Süper / Geschäftsführerin Medienhaus Lensing Hilfswerk
 

ProjektAblauf

Projektdaten:


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Boden: gefärbtes Epoxyd-Harz
Skulptur: Einzelanfertigung

 

In touch with Skoda

In Touch with Skoda

Für den Marken-Pavillon von Škoda in der VW Autostadt übernahmen wir Planung und Ausführung der graphischen Gestaltungselemente an Wänden und Böden. Das von Triad Berlin und Milla und Partner gemeinsam entwickelte Projekt umfasst rund 650 Quadratmeter Ausstellungs- und Aktionsflächen.

Dynamisch geschwungene Linien, die sich über Boden und Wandflächen ziehen, leiten die Besucher durch den Pavillon. Das Ergebnis ist ein fließender und großzügiger Gesamtraum. Architektur, Themeninszenierungen, Grafik und Licht verbinden sich zu einem ganzheitlichen Raumerlebnis.


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acryl-, PU- & Epoxidharzfarbe auf Putz, Beton und Stahl

Objekt
Showroom, Messebau

 
Kleine Schrift malen (nach Zahlen)

Robuste Buchstaben

Das Siemens Forum im markanten Bau des renommierten Architekten Richard Meier informiert über zukunftsweisende Innovationen. Die Präsentation der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends verlangt nach einer ebenso innovativen Wandtypographie, die mit den geneigten Trockenbauwänden

sowohl in ihrer technischen Ausführung als auch optisch kompatibel ist. Die Typographie nicht zu kleben, sondern mit Farbe wie aus einem Guss auf die Trockenwandskulpturen aufzutragen, ist eine Möglichkeit, die Informationen abriebfest und ästhetisch präzise ins Blickfeld zu setzen.

"Bei diesem Projekt halfen uns erneut die Erfahrungen, die wir bereits beim Beschriften von Fassaden sammeln konnten. Mit einer einfachen Beklebung wäre es hier nämlich nicht getan. Die Wände sind zum Teil geneigt, zum Teil aber auch ›geknickt‹. Dass trotzdem ein einheitliches Schriftbild entsteht verlangte nach Planung und 3D-Modeling."

- Thomas Strauss


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Gipskarton (Schablonentechnik)

Objekt
Ausstellung

 
Leitsysteme auf Putz für Hotels

Orientierung

Das Belgrader Old Mill Hotel der Hotelkette Radisson wurde 2014 als Vorreiter einer ganzen Reihe von Designhotels in Serbien gebaut.

Gemeinsam mit den Architekten der Graftlabs aus Berlin gestalteten wir die mehr als einhundert Zimmer und entwickelten zudem ein ausgeklügeltes Wegeleitsystem.

 

Wege zeigen

Die Ruine einer alten Mühle bildete die Basis für das Hotel in der Belgrader Innenstadt. So treffen hier moderne, zeitgemäße Architektur auf sehr alte Elemente in einem historisch aufgeladenen Umfeld. Diesen Spannungen wollten wir auch mit dem neuen Personenleitsystem Rechnung tragen, welches die Besucher sicher zu ihren Zimmern, Tagungsräumen und weiteren Örtlichkeiten führt.

Wir entschieden uns in enger Abstimmung mit den Architekten für eine Schablonenschrift, die auch häufig auf Mehlsäcken oder in industriellen Umgebungen zu finden ist. Wichtig war hier, dass die Schrift mit lateinischen Buchstaben wie auch in kyrillischer Schreibweise funktioniert. Und dann wäre da noch der ewige Zwiespalt eines Leitsystems: auffallen aber nicht stören. 

 

Material: gemischt

Eine weitere Herausforderung waren die sehr unterschiedlichen Untergründe, auf die das Leitsystem aufgetragen werden musste. Der Materialmix bestand hier aus Tapete, Kunststoff, poliertem Holz, Putz und Sichtbeton.

Jedoch konnten wir durch vielfältige Erfahrungen mit den verschiedensten Materialien und in enger Absprache mit unseren Partnern von Brillux den jeweils optimalen Auftrag und die beste Technik finden.

Papierflieger als Leitsystem am Flughafen!

Check-In

Fliegen zu können ist der wohl älteste Traum der Menschheit. Ein Traum, den wir uns dank Jahrhunderte Entwicklungen und Pioniertaten erfüllen konnten. Wir wollten mit einem ganzheitlichen Konzept für ein Flughafen-Terminal diesem Traum und seiner Erfüllung ein Denkmal setzen. Hier sollten unsere Ideen für ein schlüssiges und funktionierendes Informations- und Wegeleitsystem in Verbindung mit einem Corporate Design, einem abgestimmten Farbkonzept und sogar einige Überlegungen für weiterführende Maßnahmen wie Marketing und Merchandise zusammenkommen.

Wir setzten uns also gleich zu Beginn unserer Überlegungen zwei wichtige Hauptziele: einerseits soll das Konzept/Projekt international kompatibel sein. Jeder Mensch aus jeglicher Ecke der Welt soll auf einem Blick verstehen können, worum es dabei geht und – das ist uns besonders wichtig – ein Lächeln im Gesicht haben, wenn er oder sie es zum ersten Mal sieht. Wichtig war uns zudem die Reduzierung unserer Überlegungen auf ein Element, ein Symbol, welches alle Elemente verbindet und zudem positive Assoziationen weckt.

 

Inspirationen

 

Ein Symbol dass jeder Kennt !

Wir entschieden uns für das Papierflugzeug als Symbol und als grafische Grundlage für alle weiteren Gestaltungen im Terminal. Und das aus guten Gründen: Die erste Assoziation, die man mit einem Papierflieger verbindet, ist meist eine schöne Erinnerung. 

Vielleicht an die Kindertage, als man selbst mit seinen Eltern Flieger faltete. Die zweite ist fast immer ein Flieger in Aktion: ein Blatt Papier gefaltet, um möglichst weit oder kunstvoll durch die Lüfte zu gleiten und dann sanft auf dem Boden zu landen.

 

Modul 1: Raumskulptur

Die Raumskulptur als zentraler Bestandteil besteht aus hunderten Papierfliegern und symbolisiert den geordneten und turbulenten Flugbetrieb des Flughafens. Inspiriert wurde sie von großen Zugvögelschwärmen und opulenten Kronleuchtern.

Sie dient als skulpturale Orientierung in der Haupthalle und soll vor allem Interesse und Sympathie wecken. Weitere positive Effekte: Als optisch bestimmendes Merkmal dient sie als Treffpunkt und Point Of Interest.

 

Modul 2: Wandgrafiken

Ausgehend von unserem Rasterbilder-Verfahren, mit dem aus den verschiedensten Formen ein s.g. unechtes Halbtonbild erschaffen werden kann, finden sich die Papierflieger auch in den Wandgrafiken wieder. Hier können Grafiken wie Stadtansichten, historische Bilder oder Logos in annähernd fotorealistischer Weise an die Wände gebracht werden.

So wird jedes Bild in ein Muster aus stilisierten Flugzeugen zerlegt. Diese erkennt man freilich nur in der Nahperspektive. Erst bei steigendem Abstand zum Motiv ist dieses zu erkennen. In Verbindung mit einer geschickten Nutzung dieser zwei Effekte lässt sich die Kommunikation mit dem Besucher geschickt steuern. So lenken die Grafiken kaum von einer nahe gelegenen Informationstafel ab oder können sogar darauf hinweisen. 

 

Modul 2b: Leitsystem

Hier zeigt sich die besondere Stärke der Flugzeuge als grundlegendes Gestaltungselement: Durch die pfeilähnlichen Symbole kann man allein mit der Anordnung der Elemente eine Dynamik erzeugen, welche den Fokus auf die zu vermittelnden Informationen legt.

In der Aufmerksamkeitshierarchie steht Bewegung an vorderster Stelle und kann somit mit den, typischerweise auf Flughäfen häufig anzutreffenden, Werbebotschaften gut mithalten. Ausserdem: ist der Papierflieger erst einmal als Informationsträger erkannt worden, findet das Auge ihn leichter wieder. 

 

Modul 3: Merchandise


Den ganzheitlichen Ansatz komplettiert die Entwicklung von Merchandise-Artikeln zum Thema Papierflieger. Etwas Spannendes mit nach Hause zu nehmen, eröffnet die Möglichkeit, auch nach dem Vor-Ort-Erlebnis in angenehmer Erinnerung zu bleiben. Dies kann mit interessanten Büchern, Bastelanleitungen oder Postkarten bis hin zu direkten Aktionen vor Ort umgesetzt werden.

Modul 3b: Marketing

Das Symbol „Papierflugzeug“ lässt sich auch in wunderbarer Weise in vielen weiteren Bereichen der B2C-Kommunikation einfügen. Denkbar sind von Werbe- und Imagespots über Flyer und Plakatwände bis hin zu ausgeklügelten, bildgebenden Installationen fast jedes bildgebende Element, welches mit dem Paperplane oder mit seiner abstrahierten Form, dem Dreieck, spielen kann.

 
Projekt mit Happy End

Happy End in der Schweiz

Was braucht man zum Glück? Mit dem Zürich Pavillon „Happy End - Auf den Spuren des Glücks“ wurde diese Frage thematisiert. Für eine spannende Reise durch sieben Erlebnisräume haben wir die Umsetzung eines informativen Leitsystems auf Strukturputz, Betonestrich und Stoff übernommen. Wunsch des Architekten war,

die Materialität in den Vordergrund zu stellen und alle ausstellungsspezifischen Inhalte direkt auf dem Baukörper auszuarbeiten. Hier kam erstmals unsere spezielle Fassaden-Beschriftungstechnik zum Einsatz. Nur so konnten wir auf einem sehr stark strukturierten Putz messerscharfe Buchstaben abbilden. 


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Strukturputz

Objekt
Ausstellungsgebäude
Pavillonbau

 
Volkswagen -Gläserne Manufaktur

Die gläserne Manufaktur

Der in weiß gehaltene Präsentationsraum bildet den Abschluss der Führung durch die Gläserne Manufaktur in Dresden. Die dynamische Inszenierung der Ausstellung durch geschwungene Wände wird durch die dezenten farbigen Linien an den Wänden verstärkt. So kann Geschwindigkeit in einem doch ruhenden Raum erfahrbar werden, wie „vorbeiziehende Landschaften“ bei einer Autofahrt. Weißer Glanzlack auf matt-weißem Untergrund geben dem Phaeton im Sonderausstellungsbereich einen poetischen Rahmen: elegant, edel, raffiniert im Detail – Assoziationen, die sich unweigerlich auf die Marke Volkswagen übertragen lassen.

 
 

Sieht einfacher aus als es gemacht ist...

Wie so häufig in unserer Branche sind es die dezenten und fast unspektakulären Dinge, die herausfordern. So sind im Phaeton- Pavillon die Wände, wie auf Foto 4 gut zu sehen, nicht nur gewölbt sondern auch geneigt. So musste die Glanzlack- Beschriftung genauestens in einem 3D-Programm vorbereitet werden um später nicht verzerrt oder gar unlesbar an der Wand zu stehen. Wir haben mit diesem Projekt und vielen weiteren sehr viel Erfahrung in der Beschriftung und Gestaltung von, in allen drei Achsen geneigten, geformten und gewölbten, Oberflächen gesammelt, dass wir mit Fug und Recht behaupten können fast jede Fassade lesbar "bedrucken" zu können. 

 

Projekt 142

Kunde
    
Volkswagen AG

Partner  
Triad Berlin

Fotos
Thomas Strauss

Kategorie
Fassadenbeschriftung

Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Trockenbau

Objekt
Messebau, Shop, Ausstellung

VW - Drehwurm

Mobilität erleben

Die Autostadt schuf mit dem MobiVersum eine Welt, die für Erwachsene eine Reise zum „inneren Kind“ und für Kinder eine spannende und lehrreiche Erfahrung bietet. Der Besucher erlebt eine Abfolge von Raumsequenzen, in denen faszinierende Inszenierungen Aspekte vonMobilität und Zeit erlebbar machen.

Wand- und Deckenflächen wurden mit Farbe gestaltet. Die besondere Herausforderung lag darin, die Fußböden mit der Wandbemalung exakt zu verbinden, womit es gelungen ist, den Baukörper seiner Ursprünglichkeit zu entfremden und andersartige, lebendige Orte zu schaffen.

Wandelbare Grafik

Für die Raumsequenz "Zeitlupe" kam zum ersten Mal eine Rastergrafik zum Einsatz. Punkte in verschiedenen Größen bilden im Raum schwebende Wolkenbilder, die sich auch auf dem Boden fortsetzen. Der Besucher hat also den Eindruck "im" Himmel zu stehen. Hier kommt zum ersten Mal das Konzept des sich verändernden Wandbildes zum Tragen: Die Grafik erschließt sich in ihrem Gesamtbild erst aus einer gewissen Distanz zum Betrachter. Tritt dieser aber näher an die entsprechende Fassade heran (in diesem Fall um sich die installierten Ausstellungsstücke anzusehen), verliert das Bild seine ursprüngliche Erkennbarkeit und wird zu einem diffusen Muster, welches die Wand schmückt, aber den

Betrachter nicht ablenkt (genauer wird das hier erklärt). Für die Umsetzung der Entwürfe und Ideen Architekturbüros mussten wir uns verschiedenen Herausforderungen stellen. Besonders die Gesundheit der zumeist jungen Besucher lag uns am Herzen. Mit unserem verlässlichen Partner Brillux fanden wir schnell die Produkte, die hier den vorgegebenen und selbst gesteckten Anforderungen entsprechen: Langlebigkeit und frei von Schadstoffen. Zudem musste das gesamte Projekt während der normalen Nutzung des KonzernForums umgesetzt werden. Wir arbeiteten also während der Nachtstunden in der Autostadt. 


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Gipskarton, Beton, Möbeloberfläche

Objekt
Showroom
Ausstellung
Museum