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30.000 gemalte Punkte - Was für ein Zahnarzt!

punkt für punkt für....

Für diese Zahnarztpraxis am Kurfürstendamm in Berlin entwickelten wir zwei Wandmotive, die man nur aus bestimmten Blickwinkeln unverzerrt erkennen kann. Verlässt man die ausgesuchten Sichtachsen, so verzerren sich die Motive auf ungeahnte Art und Weise und in unterschiedlich wahrnehmbaren Geschwindigkeiten.

Das abstrakte Punktraster sorgt dafür, dass auch die verzerrten Bildbereiche eine eigenständige Ästhetik besitzen. Diese Art von Bild-in-Bild Funktion ist in dieser Form weltweit einzigartig und wird es wohl aufgrund der technisch-künstlerischen Komplexität auch bleiben.

 

Meinungen

Schon bei der Eröffnung unserer Praxis vor einigen Jahren war klar: Die beiden Tänzer sind einfach ein Kunstwerk. Noch heute ist fast jeder Patient, der zum ersten Mal die Praxis betritt, begeistert. Auch meine Kollegen empfinden das Motiv immer noch als spannend und aktivierend. Wenn ich die beiden (aus dem richtigen Blickwinkel) sehe, möchte ich manchmal gern mittanzen.
— Dr. Ziegler / Inhaber KU64
 
 
Ich freue mich einfach wenn ich aus dem Fahrstuhl komme. Denn hier oben scheint immer die Sonne. Selbst an sehr grauen berliner Tagen kriege ich hier gute Laune. Ein sehr gutes Arbeitsklima.
— Ina Reichert / Mitarbeiterin
 

360°-Rundgang


Leistungsphasen
Entwurf mit Graft
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
PU- Farbe und Vinylfolie auf Gipskarton

Objekt
ärztliche Praxis
 

 
Venedig - Biennale Architettura
 

Grafik und Farbkonzept für “Die Mauer”


Grenzgänger
28 Jahre lang ist Deutschland vereint, exakt so lange, wie die Berliner Mauer (1961–1989) bestand. Zu dieser Zeitengleiche werden GRAFT und Marianne Birthler ab dem 26. Mai 2018 im Deutschen Pavillon auf der 16. Internationalen Architekturbiennale in Venedig die Ausstellung „Unbuilding Walls“ zeigen.

Quelle: Pressemitteilung „UNBUILDING WALLS“

 

 

Markus Hillegaart: 
"In unserem Büro wurden die ersten Gerüchte zu der Ausstellung sehr freudig aufgenommen, wir haben mit Kraft ja schon häufig zusammengearbeitet und wissen: wenn die „Graftys“ etwas beginnen, wird es gut. Das Thema „Mauer“ beschäftigte mich persönlich ebenfalls. Als Wendekinder ist uns nur allzu bewusst, dass eine Mauer schnell errichtet ist, aber selbst wenn sie abgerissen oder geöffnet wird, noch lange in den Köpfen der Menschen bestehen bleiben kann. Ganz zu Schweigen von den architektonischen Spuren, die eine Mauer hinterlassen kann. Besonders wenn sie Städte und ganze Länder zerteilt."

 

Galerie 1

 

(mit) Mauern umgehen

Die Ausstellung reagiert auf gegenwärtige Debatten über Nationen, Protektionismus und Abgrenzung. Im deutschen Pavillon nehmen GRAFT und Marianne Birthler die Zeitengleiche zum Anlass, die Auswirkungen von Teilung und den Prozess der Heilung als dynamisches räumliches Phänomen zu untersuchen. Bezugnehmend auf das übergeordnete Biennale-Thema „Freespace“ der ArchitektInnen von Grafton, liegt besonderes Augenmerk auf herausragenden stadträumlichen und architektonischen Beispielen.

Quelle: PM

 

Galerie 2


Markus Hillegaart:
"Je mehr wir über dieses Projekt erfuhren, desto mehr wollten wir hier mit von der Partie sein und zum Gelingen beitragen. Da kamen einfach viele Dinge zusammen: Architektur, politisches Gewissen, Geschichte und auch ganz aktuelle Statements. Nach einem Telefonat mit Berlin war auch schnell klar, dass unsere Hilfe benötigt wird."

 

Ein Leben mit Mauern

Ganz konkret wird anhand von architektonischen Projekten auf dem ehemaligen Grenzstreifen untersucht, was in den letzten 28 Jahren auf diesem beispiellosen Leerraum inmitten einer neuen Hauptstadt passiert ist. Die Heterogenität verschiedenster Ansätze, Typologien, Akteure und Resultate zeigt die Breite der Architekturdebatten und Lösungen. Die Ausstellung soll das Leben mit Mauern sichtbar und erlebbar machen. Neben der deutschen Mauer-Erfahrung geht es deshalb auch um aktuelle Barrieren, Zäune und Mauern jenseits dieser nationalen Perspektive.

Quelle: PM

Thomas Strauss:
"Wir sollten ursprünglich einen anamorphotischen Schriftzug herstellen. Leider wurde dieser aber im Laufe der Entwicklung des Projekts verworfen. Aber es gab noch andere Dinge, die umgesetzt werden mussten: Ein Hauptproblem war der spezielle Weißton des Fußbodens, aus denen die Stelen „erwachsen“. Hier sollte kein scharfer Übergang zu den gedruckten Grafiken zu erkennen sein. Hört sich leichter an als es ist. Wir haben ca. 40 verschiedene Kombinationen aus Papier, Drucktechnik und Beschichtung ausprobieren müssen, bevor wir das passende Weiß gefunden hatten. In einem weiteren Schritt realisierten wir eine große Wandgrafik an der hinteren Innenwand des Pavillons, welche eine Übersicht des Mauerverlaufs zeigt. Auch hier war das richtige Material wieder ausschlaggebend."

v.l.n.r. Markus Hillegaart, Felix Torkar (Produktionsleiter), Thomas Strauss


Kunde
GRAFT Berlin

Fotos
Felix Torkar (GRAFT)

Leistungsphasen
Farb- und Materialberatung
Ausführung vor Ort

Technik
Schablonenübertragung  
Folien-Beklebung
 

 
VW - Drehwurm

Mobilität erleben

Die Autostadt schuf mit dem MobiVersum eine Welt, die für Erwachsene eine Reise zum „inneren Kind“ und für Kinder eine spannende und lehrreiche Erfahrung bietet. Der Besucher erlebt eine Abfolge von Raumsequenzen, in denen faszinierende Inszenierungen Aspekte vonMobilität und Zeit erlebbar machen.

Wand- und Deckenflächen wurden mit Farbe gestaltet. Die besondere Herausforderung lag darin, die Fußböden mit der Wandbemalung exakt zu verbinden, womit es gelungen ist, den Baukörper seiner Ursprünglichkeit zu entfremden und andersartige, lebendige Orte zu schaffen.

Wandelbare Grafik

Für die Raumsequenz "Zeitlupe" kam zum ersten Mal eine Rastergrafik zum Einsatz. Punkte in verschiedenen Größen bilden im Raum schwebende Wolkenbilder, die sich auch auf dem Boden fortsetzen. Der Besucher hat also den Eindruck "im" Himmel zu stehen. Hier kommt zum ersten Mal das Konzept des sich verändernden Wandbildes zum Tragen: Die Grafik erschließt sich in ihrem Gesamtbild erst aus einer gewissen Distanz zum Betrachter. Tritt dieser aber näher an die entsprechende Fassade heran (in diesem Fall um sich die installierten Ausstellungsstücke anzusehen), verliert das Bild seine ursprüngliche Erkennbarkeit und wird zu einem diffusen Muster, welches die Wand schmückt, aber den

Betrachter nicht ablenkt (genauer wird das hier erklärt). Für die Umsetzung der Entwürfe und Ideen Architekturbüros mussten wir uns verschiedenen Herausforderungen stellen. Besonders die Gesundheit der zumeist jungen Besucher lag uns am Herzen. Mit unserem verlässlichen Partner Brillux fanden wir schnell die Produkte, die hier den vorgegebenen und selbst gesteckten Anforderungen entsprechen: Langlebigkeit und frei von Schadstoffen. Zudem musste das gesamte Projekt während der normalen Nutzung des KonzernForums umgesetzt werden. Wir arbeiteten also während der Nachtstunden in der Autostadt. 


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Gipskarton, Beton, Möbeloberfläche

Objekt
Showroom
Ausstellung
Museum